SLP-Kunden im Wandel – Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für moderne Prognoselösungen ist

Der Smart-Meter-Rollout verändert die Energiewirtschaft spürbar. Was bislang nur bei RLM-Kunden galt, trifft nun auch auf SLP-Portfolios zu: Verbrauch muss künftig deutlich genauer bilanziert und beschafft werden. Für viele Energieversorger bedeutet das einen echten Paradigmenwechsel – und zugleich eine Chance, die eigene Prognoselandschaft zukunftssicher aufzustellen.

Warum Prognosefähigkeit wichtiger wird
Mit dem steigenden Anteil wetterabhängiger Erzeugung – etwa Photovoltaik und Wind – hängt die Qualität der Beschaffung zunehmend von meteorologischem Know-how ab. Gleichzeitig wächst die Datenmenge durch intelligente Messsysteme massiv an.
Viele EVUs stehen dabei vor ähnlichen Herausforderungen:
- schwer vorhersehbare Kunden
- ungenaue Prognosen
- steigende Ausgleichsenergiekosten
- zusätzlicher Aufwand durch komplexe Wetterdaten
- hoher Personalbedarf trotz Automatisierungspotenzial
Die zentrale Frage lautet also: Wie lässt sich dieser wachsenden Komplexität effizient begegnen?
Moderne Prognosen: schnell, dynamisch und skalierbar
Neue technologische Ansätze ermöglichen heute Prognosen, die weit über klassische Verfahren hinausgehen. Ein All-in-One-Forecasting-Ansatz kann z. B.:
- Beschaffungsportfolios dynamisch steuern,
- Prognosen laufend aktualisieren,
- Risiken deutlich reduzieren und
- spürbar Arbeitszeit einsparen – bis zu 20 Stunden pro Woche.

Zudem zeigt sich, dass bereits 10.000 € Einsparung pro 1 GWh und Jahr möglich sind, wenn Prognosen konsequent optimiert werden.
Wie KI die Prognosequalität verbessert
Die alitiq-Engine – ein ML-Framework speziell für die Energiebranche – setzt genau an diesen Punkten an. Sie kombiniert:
- skalierbare Datenverarbeitung für Millionen Messpunkte,
- hochwertige Wetterdaten,
- KI-basierte räumliche und logische Clusterbildung sowie
- Prognosen über alle Zeithorizonte: Intraday, Day-Ahead, Week-Ahead bis Year-Ahead.

Die KI sucht automatisiert jene Cluster, die die geringsten Prognoseabweichungen ermöglichen – ein entscheidender Vorteil im sich wandelnden SLP-Umfeld.
Co-Creation: Die Prognoseplattform der Zukunft mitgestalten
Ein besonders spannender Ansatz ist das Co-Creation-Programm von alitiq. Energieversorger können hier aktiv Einfluss auf die Weiterentwicklung der Plattform nehmen – von den Anforderungen an Smart-Meter-Daten über die Aggregation bis hin zur Integration in bestehende Systeme.
Ein Blick nach vorne
Ob Strom, Gas, Wärme oder erneuerbare Erzeugung: Die Vorhersagbarkeit im Energiesystem wird zum entscheidenden Faktor. Moderne KI-gestützte Prognosen verschieben hier die Grenzen des Machbaren – und bieten Energieversorgern einen Weg, Komplexität in Planbarkeit zu verwandeln.
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